Erklärung

AIR-SCHAUM

Bei den sogenannten Air-Schäumen handelt es sich um einen retikulierten Schaum mit offenporiger Struktur. Die geschlossenen Zellen des Schaumes werden durch eine Reaktion von einem Wasserstoff-Luft-Wasser-Sauerstoffgemisch explosionsartig durch freiwerdende Hitze aufgesprengt. Gesundheitsschädigende,  dampfförmige Schadstoffe entstehen bei diesem Prozess nicht, da die Schaumstoffe keinen zu hohen Temperaturen oder offener Flammeneinwirkung ausgesetzt werden. Der Air-Schaum hat den Vorteil, dass er aufgrund seiner Offenporigkeit eine wesentlich geringere Wasseraufnahme und vor allem einen höheren Wärmedurchlass hat. Dies kommt gerade dann zum tragen wenn über eine Fußbodenheizung im Sportbodensystem nachgedacht wird.

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AUSSTATTUNG

Die Ausstattung umfasst alle Gegenstände die in der Sporthalle zu finden sind. In erster Linie ist vor allem die Sportgeräteausstattung von großer Bedeutung. Zu beachten sind hierbei eine hochwertige Verarbeitung (keine scharfen Kanten oder spitze Ecken) der Gerätschaften sowie die Sicherheitsabstände der Geräte untereinander und zu den Wänden. Die Ausstattung für Turnen und Spiele wird je nach Anwendungszweck angepasst und kann daher nicht verallgemeinert werden. Jedoch gibt es verschiedene DIN Normen und Wettkampfbestimmungen die diese nach Sportart und Verwendungszweck vorschreiben.

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BALLFANGNETZE

Ballfangnetze schützen die Zuschauer und Einrichtungsgegenstände in der Sporthalle. Angebracht werden diese hinter den Toren auf dem Hauptfeld. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Schutz für die dahinter befindliche Baukonstruktion der Wandaufbauten.

Die Art der Netze variiert je nach Sportart. So ist zum Beispiel beim Fußball eine Maschenweite von 100 Millimeter ausreichend, beim Hockey sind jedoch 45 Millimeter erforderlich.

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BALLREFLEXION

Beschreibt die Rücksprunghöhe in % eines Basketballes im Gegensatz zu einem starren Boden. Eine höhere Ballreflexion dient einem besseren Spielverhalten.

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BALLWURFSICHERHEIT

Die Ballwurfsicherheit umfasst alle technischen Einbauten in einer Sporthalle. Die DIN 18032,Teil 3 beschreibt die Ballwurfsicherheit wie nachfolgend definiert:  „Als ballwurfsicher gelten Bauteile, die bei mechanischen Beanspruchungen durch Bälle ohne wesentliche Veränderungen der Elemente und ihrer Unterkonstruktion dauerhaft bleiben.“ Die Ballwurfsicherheit wird mit einem Normprüfgerät im Labor überprüft. Dabei werden die entsprechenden Bauteile unter vordefinierten Winkeln mit Hilfe von Handbällen und Hockeybällen beschossen.

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BAUSTOFFE

Bei den Baustoffen kommt es auf viele unterschiedliche Dinge an. So müssen einerseits die sport- sowie schutzfunktionellen Eigenschaften gemäß DIN 18032 Teil 2 erfüllt werden, andererseits müssen die Anforderungen für eine Bauaufsichtliche Zulassung erfüllt werden.

Besonders in Sporthallen oder Mehrzweckhallen ist ein gutes Raumklima besonders wichtig. Daher hat das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) entsprechende Regularien getroffen. Nur Hersteller, die alle Anforderungen bzgl. Brandsicherheit und Emissionswerten (VOC) erfüllen, erhalten eine Bauaufsichtliche Zulassung. Dies gewährleistet den Nutzern eine Sicherung des langfristigen, körperlichen Wohlbefindens und dem Betreiber die Einhaltung sämtlicher gesetzlicher Bestimmungen.

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BODENHÜLSEN

Sportgeräte wie Hülsen-Steckrecks, Versenkrecks, Sprossenwände, Volleyballanlagen oder Tennispfosten werden ganz oder teilweise fest mit dem Baukörper verbunden. Für den Einbau und die Verankerung dieser Sportgeräte sind bauseitige Vorkehrungen entsprechend der DIN 18032-6 und Lastannahmen nach DIN 1055/Teil 3 und EN 1270 zu berücksichtigen.

Die dafür benötigten Bodenhülsen sind, abhängig vom System des Sportgeräteherstellers, aus Edelstahl, verzinktem Stahl oder Aluminium. Die Ausführung ist rechtzeitig, vor dem Einbau des Sportbodensystems, einzuplanen.

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BODENPFLEGE

Der Sportboden ist die Hauptkontaktstelle zwischen Sportler und Objekt. Daher stellt er auch die wichtigsten sporttechnischen und schutzfunktionelle Eigenschaften zur Verfügung.

Selbst der beste Sportboden kann seine Eigenschaften nur bei korrekter Pflege entfalten und somit das Verletzungsrisiko minimieren. Daher kommt für den Betrieb einer Sporthalle der Reinigung und Pflege des Oberbelags eine besondere Bedeutung zu.

Häufig werden hierbei Fehler durch die Verwendung falscher, nicht auf den Sportbetrieb abgestimmter, Produkte begangen. Diese Fehler führen dann nicht selten zu Verletzungen der Sportler.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten nur Reinigungs- und Pflegemittel Verwendung finden, welche garantieren, die diversen geforderten Eigenschaften zu erfüllen. Fragen sie dazu am Besten den Hersteller Ihres Sportbodensystems. Die Firma Becker empfiehlt hier die Reinigungs- und Pflegematerialien der PROSPEED-Serie. Diese können Sie auch bequem in unserem Onlineshop bestellen.

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ESTRICH

Der Estrich dient in der Sporthalle dem Ausgleich von Rohdecken. Durch das Auftragen des Estrichs gelingt es zudem auch die eventuell benötigten Höhenausgleiche in der Sporthalle zu schaffen. Hierbei ist jedoch stets zu berücksichtigen, dass ein Sportboden zumeist einen wesentlich höheren Konstruktionsaufbau hat als andere Böden.

Tipp: Der reine Sportbodenaufbau lässt sich bei den Last-Systemen der Firma Becker an der Nummer ablesen, so hat z. B. ein DYNAlast27 eine Konstruktionshöhe von 27 mm (zzgl. des entsprechenden Oberbelages). 

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EUROPÄISCHE NORM

Die Europäische Norm EN 14904 “Surfaces for Sports Areas – Indoor surfaces for multi-sports use – Specification” wurde in 2006 veröffentlicht und ist ab 2008 in allen Mitgliedsländer gültig. Die EN Norm stellt neue Anforderungen an die Sportfunktionalität der Indoor Sportböden für Sport und Mehrzwecknutzung in Wechselwirkung mit dem Körper des Sportlers.

In der Regel werden die folgenden Eigenschaften nach der EN 14904 geprüft:

  • Gleitreibung
  • Vertikales Ballverhalten
  • Kraftabbau
  • Standardverformung

Außerdem umfasst die Norm auch weitere Kriterien zur Brandsicherheit sowie den Emissionswerten.

In Deutschland findet allerdings bis heute die DIN 18032 Anwendung.

 

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FEUCHTIGKEITSSPERRE

Die Feuchtigkeitssperre wird eingesetzt als Abdichtungsbahn bei Estrichkonstruktionen nach DIN 18195-4 und als Dampfsperre auf Zwischengeschossdecken. Der Einsatz als Bitumenbahn für Bauwerksabdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit oder Wasser gemäß EN 13969:2005 sowohl als Bitumendampfsperrbahn gemäß EN 13970:2005

Bei der Feuchtigkeitssperre gibt es verschiedene Varianten die zur Ausführung kommen. So gibt es welche die verschweißt werden, sowie welche die durch Kaltverklebung eingebracht werden. Die Feuchtigkeitssperre wird in der Regel an den Hallenwänden bis OKFF hochgezogen. Die zumeist zusätzlich eingebrachte PE-Folie dient nicht als Feuchtigkeitssperre.

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FLÄCHENELASTISCHER SPORTBODEN

Flächenelastische Böden bestehen aus einer biegesteifen Lastverteilungsschicht (Oberfläche) und einer elastischen Unterkonstruktion. Diese Kombination kommt den Anforderungen an die Standsicherheit, dem Gleitverhalten, der Resteindrucktiefe und an rollende Lasten besonders entgegen.

Bei flächenelastischen Systemen unterscheidet man zwischen Schwingböden und Sandwichsystemen. Die Sandwichsysteme haben im Gegensatz zu den Schwingböden den Vorteil einer geringeren Primärmasse. Diese bewirkt eine bessere Reaktionswirkung bei Stößen, vor allem bei leichteren Sportler (Kindern). Zudem ist die Lastverteilung durch den vollflächig darunter befindlichen Elastikschaum wesentlich homogener als bei Schwingbodensystemen.

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FUSSBODENAUFBAUTEN

Für jede Sportart gibt es die richtige Sportbodenkonstruktion. Die DIN spricht hierbei von: Flächenelastischen Sportböden, Punktelastischen Sportböden, Kombielastischen Sportböden sowie den kleinflächenelastischen Sportböden. Welcher für Sie der richtige ist finden Sie ganz einfach mit unserem Onlineberater heraus!

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GLEITREIBUNG

Die Gleitreibung des Sportbodens hängt vornehmlich vom Oberbelag ab. Sie muss auf der ganzen Oberfläche gleichmäßig sein, um Verletzungen wie Verdrehung des Knöchels oder einen Bänderriss zu vermeiden. Der Reibungswert muss zwischen 0,4 und 0,6 m liegen. Allerdings nutzt der beste Sportbodenoberbelag nichts, wenn er falsch gepflegt ist. Die Firma Becker empfiehlt daher dringend geeignete Reinigungs- und Pflegematerialien, wie z. B. die Serie "PROSPEED", zu benutzen. Diese können Sie bequem über unseren Onlineshop beziehen.

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GLEITREIBUNGSKOEFFIZIENT

Gleitreibungskoeffizient, µ, ist der dimensionslose Quotient aus der horizontalen Reibungskraft und der vertikal wirkenden Kraft während der Bewegung zwischen dem Gleiter und dem horizontal liegenden Fußboden bei konstanter Geschwindigkeit.

Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

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HALLENARTEN

Die kleinste Einheit für eine Sporthalle ist die 1-Feld-Halle. Sie verfügt über eine Größe von

  • 15m (B) x 27m (L) x 5m (H), daraus abgeleitet werden
  • 2-Feld-Hallen 22m (B) x 44m (L) x 7m (H)
  • 3-Feld-Hallen 45m (B) x 27m (L) x 7m (H),
  • sowie die 4-Feld-Hallen 30m (B) x 54m (L) x 7m (H) oder 60m (B) x 27m (L) x 7m (H)

 

 

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KLEINFLÄCHENELASTISCHER SPORTBODEN

Bestehend aus Komponenten des punktelastischen Sportbodens und einer zusätzlich flächenversteifenden Komponente, durch welche er die Nachteile der biegeweichen Oberfläche des punktelastischen Bodens verringert. Zudem gelingt es durch diese Konstruktion die Oberflächenhärte des flächenelastischen Bodens zu reduzieren.

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KOMBIELASTISCHER SPORTBODEN

Wie der Name bereits verrät vereint dieses System die Vorteile des flächenelastischen mit den Vorteilen des punktelastischen Bodens. Er besteht aus einer elastischen Konstruktion mit einer biegesteifen Lastverteilungsschicht und einem elastischen Teil im Oberbelag.

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KRAFTABBAU

Der Kraftabbau repräsentiert die Schutzfunktion des Sportbodenbelags gegenüber dem Sportler beim unkontrollierten Sturz. Ein Sportboden mit optimalen Kraftabbau reduziert die Beanspruchungen, die auf der wachsenden Muskulatur eines jungen Körpers oder auf die Gelenke eines Erwachsenen wirken.

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LINIERUNGEN

Die gewünschten Spielfelder werden nach den entsprechenden, aktuellen Richtlinien der sportlichen Fachverbände eingemessen und nach der Versiegelung des Oberbelages durch eine hochabriebfeste Zweikomponenten-PU-Spielfeldfarbe aufgebracht. Auf Wunsch können nach Absprache bei Hallen, die für Turnierfelder zu klein sind, auch andere Abmessungen aufgezeichnet werden. Bitte sprechen Sie dazu Ihre ausführende Fachfirma rechtzeitig an.

Da die meisten Hallen für sehr unterschiedliche Sportarten genutzt werden, ist eine Überschneidung von Linien in den meisten Fällen unvermeidbar. Daher wird im Vorhinein eine Rangfolge der wichtigsten Sportarten festgelegt. So kann die ausführende Firma darauf achten, dass die Hauptfelder möglichst wenige Unterbrechungen aufweisen. Die offiziellen Farben und Breiten der Spielfeldmarkierungen sind in der DIN 18032-1:2003-09 definiert.

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LINOLEUM

Eine häufige Wahl beim Oberbelag ist Linoleum. Linoleum wird aus umweltfreundlichen Inhaltsstoffen wie Leinöl, Harz, Holzmehl, Kork, Kalksteinpulver und Jute hergestellt. Linoleum ist bekannt als ein äußerst strapazierfähiger, langlebiger, ökologischer und hygienischer Bodenbelag. Linoleum wird in zwei Schichtdicken angeboten. 3,2 mm und 4,0 mm. Auch bei der Farbgebung lässt Linoleum keine Wünsche mehr offen. So haben Sie die Auswahl zwischen vielen modernen und frischen Farben. 

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NIVELLIERSCHÜTTUNG

Die Nivellierschüttung dient dem Höhenausgleich in der Halle. So wird die speziell für dynamische Belastungen entwickelte, hochbelastbare, staubfreie Dämm- und Ausgleichsschüttung bis zur benötigten Höhe auf den Untergrund aufgebracht.

Im späteren Betrieb wird die Schüttung durch ihre besonderen Eigenschaften unter höherer Druckbelastung verfestigt und bildet somit von selbst eine druckfeste Dämmplatte.

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OBERBELAG

Es gibt diverse Arten von Oberbelägen. Welcher die richtige Wahl ist, ist nicht so einfach zu sagen. Gerade beim Oberbelag kommt es nicht nur auf die technischen Eigenschaften, wie dem Gleitreibungswiderstand oder dem Reflexionsgrad an, sondern auf die individuellen optischen Präferenzen.

So gibt es diverse Arten von Parkett, Linoleumoberbeläge, PVC-Oberbeläge, Kautschuk oder homogene PU-Beschichtungen. 

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PRALLSCHUTZ

Sportler sind nicht nur beim Sturz auf dem Boden gefährdet. Es kann genauso passieren, dass der Sportler mit großer Wucht gegen die Seitenwand einer Sporthalle stößt. Hier dienen Prallschutzwände als Schutz. Sie federn einen direkten Stoß ab, indem sie durch nachgeben die Krafteinwirkung minimieren. Beim Prallschutz wird zwischen flächen- und punktelastischen Systemen unterschieden. Punktelastische Systeme bestehen zumeist aus einem textilen Material. Flächenelastische Prallschutzwände bestehen aus Holzwerkstoffen.

Um einen optimalen Schutz zu gewährleisten schreibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand (BAGUV) vor, dass Hallenstirnwände bis zu einer Höhe von zwei Metern mit nachgebenden Materialien auszustatten sind. Beachtet werden muss hierbei, dass bei Querspielbetrieb die Hallenlängswände die Funktion von Stirnwänden übernehmen.

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PUNKTELASTISCHER SPORTBODEN

Punktelastische Systeme besitzen eine elastische Schicht und eine biegeweiche Oberfläche. Diese bewirkt eine dem Fuß des Sportlers in seinen einzelnen Belastungsbereichen angepasste Nachgiebigkeit. Aufgrund des sofortigen Ansprechens des Bodens kommt er bereits bei kleineren Belastungen seiner Schutzfunktion entgegen. Jedoch verfügt er nicht über eine Lastverteilung und ist zudem für Rad- und Rollsport wegen des zu hohen Rollwiderstands nicht geeignet.

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PUR-VERBUNDSCHAUM

PUR-Verbundschäume kommen bei allen Sandwichsystemen (DYNAlast), welche nicht mit Fußbodenheizungen ausgestattet werden, zum Einsatz. Diese Schicht hat - genau wie die Air-Schäume - die wichtige Aufgabe, die Elastikschicht zu bilden. Hier gibt es verschiedene Materialstärken (15 – 20 mm), unterschiedliche Dichten sowie verschiedene Ausprägungen mit oder ohne Noppen.

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ROLLENDE LAST

Das Verhalten bei rollender Last beschreibt die Widerstandsfähigkeit des Sportbodens gegenüber rollender Lasten. Im Prüfverfahren wird den Punktelastischen Systemen eine rollende Last von 1000 N und allen übrigen Systemen eine Last von 1500 N aufgebracht. Dieser Test symbolisiert hohe Lasten, wie sie in Sporthallen zum Beispiel durch Mattenwagen verursacht werden.

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SPORTBODENARTEN

Bei der Auswahl des richtigen Sportbodens muss vor allem die Nutzungsart Berücksichtigung finden. So gibt es für jeden Anwendungszweck die richtige Lösung. Diese gehen von flächenelastischen Sportbodensystemen über punktelastische Böden bis hin zu misch- oder kombielastische Böden. Um den für Ihren Anwendungszweck richtigen Boden zu finden verwenden Sie doch einfach unseren Onlineberater!

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STANDARDVERFORMUNG

Mit der Standardverformung wird das Maß der Verformung des Sportbodens bei Belastung gemessen. Je höher der Wert der Standardverformung ist, desto niedriger ist die Gefahr von Verletzung durch Stürze. Zu hohe Standardverformung kann aber die sportfunktionellen Eigenschaften des Sportbodens negativ beeinflussen.

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UNFALLVERHÜTUNGSVORSCHRIFTEN

Sportstätten und Sportgeräte sind vor der ersten Inbetriebnahme, in regelmäßigen Zeiträumen sowie nach Änderungen auf ihren sicheren Zustand, mindestens auf äußerlich erkennbare Schäden oder Mängel zu überprüfen; siehe § 2 der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der Prävention“ (GUV-V A 1).

Alles weitere finden Sie hier!

Um auf Nummer sicher zu gehen, können Sie ganz bequem und kostenlos unseren Service nutzen.

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VERFORMUNGSMULDE

Die Verformungsmulde beschreibt die Ausdehnung der Verformung des Sportbodens unter Einfluss des Prüfkörpers. Die Verformungsmulde beschreibt damit die Strecke vom Prüfkörpermittelpunkt bis zu einer vordefinierten Entfernung (w500 = 500mm, w100 = 100mm) im Verhältnis zur Standardverformung. Sie legt die maximale Ausbreitung einer Verformung des Sportbodens fest.

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VERTIKALES BALLVERHALTEN

Siehe auch Ballreflexion

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WÄRMEDÄMMUNG

Als Wärmedämmung kommen viele Baustoffe in Betracht. Klassischer Weise wird hier auf Polystyrol (PS) also Styropor, Mineralfaserdämmstoffe oder PUR-Hartschaum zurückgegriffen. 

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WÄRMELEITGRUPPE

Bei der Wärmedämmung kommt es in erster Linie auf die sogenannte Wärmeleitgruppe (WLG) und die dazugehörige Materialstärke an. Die WLG beschreibt den Wärmedurchlass eines Materials. Dabei gilt stets je geringer der WLG-Wert ist, desto geringer ist auch der Wärmedurchlass des Materials, also desto hochwertiger ist das Material als Wärmedämmung anzusehen. Der WLG-Wert wird aus dem Wärmedurchlass pro Meter (Dicke) berechnet. Verringert man also die WLG des Materials aber erhöht in gleicher Relation die Schichtdicke des Materials erhält man somit die gleiche Wärmedämmleistung. 

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